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Marketing (engl. marketing: auf den Markt bringen, Vermarktung, deutsch AbsatzwesenÓªÏú(veraltet), bezeichnet die Ausrichtung¶¨Î» eines Unternehmens auf seine Marktsituation. Marketing bedeutet f¨¹r Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und Personen alle Versuche, die Bed¨¹rfnisse ÐèÇópotenzieller Kunden sowie anderer Gruppen in die unternehmerischen Entscheidungen einzubeziehen°üÀ¨, um dadurch die gesetzten Ziele besser zu erreichen.ko!@3ZYL#K n2S
Daneben ͬʱwerden unter Marketing auch alle dem AbsatzbereichÏúÊÛ×¼±¸ im engeren SinneÏÁÒå zuzuordnenden¹éÈë Tätigkeiten »î¶¯wie Analyse, Planung, Umsetzung½»Ò× und Kontrolle auf gegenwärtigeĿǰµÄ und zuk¨¹nftige Absatzmärkte ausgerichteten µ÷ÕûUnternehmensaktivitäten verstanden. Damit ist Marketing eine zentrale betriebswirtschaftliche Funktion. Im Marketing-Mix werden die einzelnen Vorgaben·Á° Ö¸µ¼Â·Ïß in konkrete Aktionen umgesetzt.
Je nach Sichtweise und Breite¹ãÒåÉÏ der Definition sind die Begriffe Kommunikation und PR oft synonym zu Marketing. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht haben diese allerdings einen festen Platz im Marketing-Mix.
Auch außerhalb ´ËÍâder Unternehmenswelt nutzen z.B. Non-Profit-Organisationen ("Non-Profit-Marketing") den Begriff. Oder es geht etwa darum, sich als Person "möglichst gut vermarkten" (bei der Job- oder Partnersuche).EPj'zCMfE
InhaltsverzeichnismXY|U^BB)u
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• 1 Vielfalt der Marketing-Definitionen _ K~w%^'Z:{4?){
o 1.1 Funktionale Betrachtungen
o 1.2 Umfassende Betrachtungen No.LVb$bWzA8L
• 2 Marketing-Mix R.\3Ez9V*a.RLc
• 3 Historische Entwicklung
• 4 Marketingziele /D|6h{&Vi1v.e0y
o 4.1 Strategische Marketingziele
4.1.1 Beispiele f¨¹r Marktdurchdringung (Penetration)
4.1.2 Beispiele f¨¹r Markterschließung (Abschöpfung)
o 4.2 Operative Marketingziele
• 5 Duales F¨¹hrungskonzept
• 6 Corporate Identity sj5]-r6t4P9Q
o 6.1 Innenwirkung
o 6.2 Außenwirkung `x2Z/~|BV
• 7 Marketingthemen im Überblick
o 7.1 Klassischer Marketing-Mix der American Marketing Association (4 Ps)
o 7.2 Geläufige Erweiterung um wichtige benachbarte Funktionen
o 7.3 Marketingausrichtungen [,ui0U0d*@ F
o 7.4 Neuere Forschungsrichtungen JUU9w$f A&Os
• 8 Siehe auch
• 9 Literatur ^ x1CJ1L$M5Z
• 10 Weblinks :n/K3^%jn
S Ay,tI'V*c)S3m]
Vielfalt der Marketing-Definitionen [Bearbeiten]l;Mi!WT:s
Während in der Praxis ʵ¼ùpraticedas operative Verkaufen losgelöst ½â·ÅµÄ±ðÊͷŵÄvon strategischen Überlegungen ¹Ûµãstattfindet (hier geht es um Tagesumsätze, neue Abschl¨¹sse¹Ø±Õ und Provisionen), versteht man unter Marketing nicht nur die klassische betriebswirtschaftliche Funktion des "Absatzes", sondern auch die ¨¹bergreifende¾ßÓоö¶¨ÒâÒåµÄ marktorientierte Unternehmensf¨¹hrung.
Das bedeutet in erster Linie, dass ein Anbieter strategisch plant, seine Leistungen²ú³ö am Markt zu verkaufen. Die Funktion der Vermarktung lässt sich insofern¾Í´Ë¶øÑÔ Ö»Òª vom Prozess des Marketing abgrenzen»®¶¨½çÏÞ, das eine Zielfunktion des Marketing im Groß- und Einzelhandel meint.)K)I8aw? yX!O z_
Viele Branchen haben eigenständige Begriffsdefinitionen f¨¹r an sich theoretisch definierte Funktionsbegriffe entsprechend neu belegt.%LBz*DnY"Nc9P
In neueren Publikationen wird Marketing beispielsweise als Management komparativer Konkurrenzvorteile unter Nutzung der Marketinginstrumente verstanden. Unter komparativen Konkurrenzvorteilen (KKVs) versteht man Wettbewerbsvorteile gegen¨¹ber der Konkurrenz, welche aus Kundensicht wichtig und wahrnehmbar und aus Unternehmersicht dauerhaft und ökonomisch sinnvoll zu realisieren sind.j8o9\:k:_4n
Funktionale Betrachtungen [Bearbeiten]
Umgangssprachlich wird Marketing häufig auf die sichtbaren operativen Tätigkeiten eingeschränkt. Das sind in erster Linie Werbung und Vertrieb.
Das Orbis Wirtschaftslexikon definiert noch 1989: „Alle Maßnahmen einer Unternehmung, die darauf ausgerichtet sind, den Umsatz zu fördern.¡° Diese ältere Verk¨¹rzung ist insofern auch heute noch zutreffend, als die Elemente des Marketing dem Unternehmen dazu dienen, eine erfolgreiche Teilnahme am Marktgeschehen durch die Erreichung der Unternehmensziele zu realisieren.
Auch Philip Kotler, ein bedeutender US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, definiert Marketing ähnlich: „Bed¨¹rfnisse profitabel zu befriedigen.¡°
Umfassende Betrachtungen [Bearbeiten]
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Die klassischen Funktionen des Marketing-Mix als tragende Säulen der Unternehmensf¨¹hrung auf der Grundlage relevanter mikro- und makroökonomischer Determinanten.#uco1i@'q9r
In einem umfassenden Sinne versteht man unter Marketing die marktorientierte Verwirklichung von Unternehmenszielen und die Ausrichtung des gesamten Unternehmens am Markt.6@0kDp:?5o Dya
Eine ältere ganzheitliche Definition beschreibt Marketing als einen Prozess im Wirtschafts- und Sozialgef¨¹ge, durch den Einzelpersonen und Gruppen ihre Bed¨¹rfnisse und W¨¹nsche befriedigen, indem sie Produkte und andere Dinge von Wert erzeugen, anbieten und miteinander austauschen (vgl. älterer Absatzbegriff von Erich Gutenberg).O#\5t$eM3Nx5\9e&u
Im Jahr 1985 definiert die „American Marketing Association¡° (AMA) Marketing wie folgt: „Der Planungsprozess der
• Konzeption,
• Preispolitik,
• Promotion und
• Distribution
von Produkten und Dienstleistungen, um Austauschprozesse zu erreichen, die individuelle und organisatorische Ziele erf¨¹llen.¡°3uTgq tl?)?
Diese Definition ist bis heute allgemeine Lehrmeinung. (Original in Englisch): "Marketing is the process of planning and executing the conception, pricing, promotion and distribution of ideas, goods and services to create exchanges that satisfy individual and organisational objectives." (s. Marketing News, March 1, 1985, Vol. 19, No. 5, S. 1)
Auch Peter Winkelmann begreift Marketing als eine im Kern unternehmerische Denkhaltung. Er zitiert eine ältere Auflage von Nieschlag, Dichtl und Hörschgen von 1985, die Marketing beschreiben als Ausdruck eines marktorientierten unternehmerischen Denkstils, der sich durch eine schöpferische, systematische und zuweilen auch aggressive Note auszeichnet...Q)Gs/e/qR:?+r4s
Heribert Meffert und Klaus Backhaus, zwei Wirtschaftswissenschaftler mit eher ganzheitlichem Ansatz und letzterer mit starkem Bezug zum Investitionsg¨¹termarkt, fassen Marketing ebenfalls weiter. Meffert greift besonders die unternehmensweite Funktion des Marketing auf und definiert: „Die bewusst marktorientierte F¨¹hrung des gesamten Unternehmens, die sich in Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potenziellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten niederschlägt.¡°i"rmTz} tn
Hiermit ist insbesondere die Motivation nicht nur der kundennahen Wertschöpfungsbereiche zur ¨¹berzeugenden Leistung gemeint. In einem Unternehmen sollte sich jeder Mitarbeiter dar¨¹ber bewusst sein, welchen Anteil er persönlich f¨¹r die Zufriedenheit oder gar die Begeisterung des Kunden (siehe auch: Empfehlungsmarketing) beitragen kann.
Seit 2004 ist inzwischen auch die AMA dazu ¨¹bergegangen, ihre 20 Jahre alte Definition zu modernisieren und vom Postulat einer unidirektionalen Promotion zum dialogorientierten Begriff des Kundenbeziehungsmanagement zu wechseln sowie auch im Hinblick auf die neu hervorgehobene Konsumentenzentrierung die Interessen sämtlicher Stakeholder und nicht nur des Unternehmens als Ziel des Marketingprozesses zu fokussieren. Damit zieht auch in die allgemeine Lehrmeinung der von den Investitionsg¨¹teranbietern propagierte ¨¹bergreifende Ansatz ein.
"Marketing is an organizational function and a set of processes for creating, communicating, and delivering value to customers and for managing customer relationships in ways that benefit the organization and its stakeholders." (AMA-Definition von 2004)
So formuliert auch Franz-Rudolf Esch in der Vision des Deutschen Marketing-Verbandes aktuell: Marketing im Sinne einer marktorientierten Unternehmensf¨¹hrung kennzeichnet die Ausrichtung aller relevanten Unternehmensaktivitäten auf die W¨¹nsche und Bed¨¹rfnisse von Anspruchsgruppen. (Stakeholder-Ansatz)
Marketing-Mix [Bearbeiten]%z U M~OAe
Aufstellung der einzelnen operativen Marketing-Maßnahmen in die Aufgabenbereiche Produkt, Preis, Kommunikation und Distribution. (Die sogenannten 4 Ps vom engl. Product, Price, Promotion und Place.)
Historische Entwicklung [Bearbeiten]
Der Begriff „Marketing¡° wurde erstmalig zwischen 1905 und 1920 an US-amerikanischen Universitäten verwendet.
In Deutschland sprachen die Fachleute jedoch bis in die 1960er Jahre von „Absatzwirtschaft¡°. Verkauf und Werbung stehen im Mittelpunkt des absatzpolitischen Instrumentariums.
Eine Ausnahme bildet die Untersuchung von Stackelbergs aus dem Jahre 1939: Im Gegensatz zur damals vorherrschenden Preistheorie, welche von Preis und Menge als alleinige Aktionsparameter von Unternehmungen ausgeht, ber¨¹cksichtigte er erstmalig Qualitätsvariationen und Vertriebspolitik.
Die Einf¨¹hrung des heutigen Marketingbegriffes wurde vom Wandel der Absatzmärkte begleitet, weg vom Verkäufermarkt, in dem der Verkäufer aufgrund des Mangels an G¨¹tern und Dienstleistungen Preise und Konditionen weitgehend bestimmen kann, hin zu einem Käufermarkt, in dem die Vielzahl an Wettbewerben immer mehr Kunden die Wahl ermöglicht, ob sie das Angebot ¨¹berhaupt annehmen.
Die Geburtsstunde des Marketings kam in Deutschland mit der Erfindung des Backpulvers durch Dr. Oetker. Durch Massenwerbung wurde dem Kunden erstmals ein Produkt angeboten, das ihm eine Arbeitserleichterung verschaffte, von dem er aber bis dahin nicht gewusst hatte, dass er es ¨¹berhaupt brauchte. Da die Weiterentwicklung durch Erfindungen neuer Produktvarianten immer weiter voranschritt, reicht der Erfolg des Angebots bis in die Gegenwart hinein."Wj5ybACE|
Auf universitärer Ebene entwickelte sich Marketing Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre durch den Aufbau des ersten Instituts f¨¹r Marketing durch Heribert Meffert an der Westfälischen Wilhelms-Universität in M¨¹nster (Westfalen).
Marketingziele [Bearbeiten]
Die Marketingkonzeption ist ein in sich geschlossener Gesamtplan und stellt einen Kernbereich der F¨¹hrung eines Unternehmens oder einer Organisation dar. Sie umfasst Marketingziele, Marketingstrategien und die operative Umsetzung in konkrete Marketingmaßnahmen im Marketingmix sowie die Erfolgskontrolle.
Da ein Käufermarkt entweder sehr umfassende oder ausgesprochen spezialisierte Vorgehensweisen (siehe Marktsegmentierung) erfordert, haben sich in der Vergangenheit verschiedene Entwicklungen unabhängig voneinander abgezeichnet. Daran hat sich auch nichts dadurch geändert, dass im Unterschied zu den Zeiten vor dem Internet die heutigen Märkte durch eine scheinbar extreme Markttransparenz gekennzeichnet sind (Stichwort: zum Wettbewerb „googeln¡°).0]0fr1yN!nI[*g
Strategische Marketingziele [Bearbeiten]
Entweder erfolgt die horizontale oder vertikale Diversifikation oder eine Spezialisierung)
Beispiele f¨¹r Marktdurchdringung (Penetration) [Bearbeiten]KAh `6DZ{
• Erhöhung der Produktverwendung und Markentreue bei bestehenden Kunden durch Cross-Selling
• Gewinnung bisheriger Nichtverwender
• Gewinnung neuer Kunden von Mitbewerbern.
Beispiele f¨¹r Markterschließung (Abschöpfung) [Bearbeiten]0D%W_}w^&p8[|
• Erschließung zusätzlicher, räumlicher Absatzgebiete
• Eindringen in andere Verwendungsbereiche !zX:E_0C(?%~
• Orientierung an neuen Zielgruppen.
Daraus ergeben sich Unterziele, beispielsweise in den Bereichen Platzierung, Qualität, Regalfläche, Inhalt der Handelswerbung und der Kundenwerbung etc. Eine Zielformulierung könnte z. B. lauten: „Wir wollen unseren Marktanteil im Hochbau der Bundesrepublik im nächsten Jahr von drei auf f¨¹nf Prozent steigern¡° oder „wir planen die Außendienstkosten in Berlin innerhalb der nächsten sechs Monate um 25 Prozent zu senken.¡°l_Uyv
Neben den reinen Ergebniszielen, wie Art und Menge der verkauften Produkte oder die damit verbundenen Kosten, sind auch qualitative oder informelle Prozessziele zu beachten. Sinnvoll sind in konkrete Zahlen gefasste (quantifizierbare) Größen. Kaum möglich sind damit unscharfe Prozessziele. Ein Ziel „Wir wollen die Zufriedenheit unserer Kunden im nächsten Jahr steigern.¡° bleibt im Ungefähren, der Erfolg lässt sich hier nicht nachweisen.
Auch ein Prozessziel kann exakt formuliert werden:/BV-bl)^!U
„Wir wollen die Produktqualität im Bereich schnell drehender Konsumg¨¹ter im nächsten Geschäftsjahr mit Hilfe einer neu eingerichteten Einzelhändler-Hotline so weit steigern, dass wir einen Kunden-Reklamationsstand von unter f¨¹nf Prozent erreichen. Dazu ist ein Budget von 100.000 € p. a. unter der Leitung von Dr. Mayerm¨¹ller mit Sitz in Hannover vorgesehen. Die Ergebnisse sind der Fachabteilung Marktkommunikation quartalsweise zur Verf¨¹gung zu stellen.¡°;S%]3SjOE*rF
Ziele im Marketing sind so detailliert zu formulieren wie in jedem technischen F¨¹hrungsbereich (z. B. Produktion).
Operative Marketingziele [Bearbeiten] X"b D"a4v?
• Absatz
• Umsatz (Erlös)
• Marktanteil
• Deckungsbeitrag
• Bekanntheitsgrad
• Imagepositionierung
• Corporate Branding (Markenf¨¹hrung). f/N'F1Hx/B:B
Auch diese Ziele können und sollten operational (nach Inhalt, Ausmaß und Zeit) formuliert werden.
Duales F¨¹hrungskonzept [Bearbeiten]
Es wird sich oft die Frage gestellt, wo Marketing in einer betrieblichen Struktur zu stehen hat. Das so genannte duale F¨¹hrungskonzept zeigt, dass Marketing zwei grundlegende Funktionen hat:e4h#m [Q-raE}
1. neben anderen Funktionen wie z. B. Einkauf und Produktion auf einer hierarchischen Stufe, \.W6T'K2h/?Y
2. in der Unternehmensleitung
Das Marketing ist also nicht nur einer von vielen Unternehmenszweigen, sondern es wird immer mehr zur „Chefsache¡°. Marketing als marktorientierte Unternehmensf¨¹hrung kommt im Zeitalter der Globalisierung höhere Bedeutung zu.
Es existieren mehrere Interpretationen des Marketing-Begriffs. So kann Marketing als gleichberechtigte Linieninstanz verstanden werden, die die Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die Absatzmärkte gerichteten Unternehmensaktivitäten beinhaltet. Marketing kann auch als Unternehmensphilosophie interpretiert werden. Dabei beinhaltet Marketing die bewusst marktorientierte F¨¹hrung des gesamten Unternehmens. Diese Interpretation weitet die Marktorientierung auf alle Personen und Funktionen aus, die den Erfolg eines Unternehmens auf dem Absatzmarkt beeinflussen. Die gleichzeitige Betrachtung beider Interpretationen, d.h. Marketing als gleichberechtigte Linieninstanz und als Unternehmensphilosophie, wird auch als „duales F¨¹hrungskonzept¡° bezeichnet.
Corporate Identity [Bearbeiten]+vJwj Aizs\/}
Eine bedeutende Fragestellung im strategischen Marketing ist: wie präsentiert sich mein Unternehmen als Ganzes gegen¨¹ber der Außenwelt und nach innen gegen¨¹ber den Mitarbeitern. Dazu wurde in den 80er Jahren das Konzept der Unternehmensidentität entwickelt.
Die Unternehmensidentität (Corporate Identity oder kurz CI) mit ihren drei Teilaspekten Corporate Communication (CC), Corporate Design (CD) und Corporate Behaviour (CB) entwickelt systematisch ein einheitliches, prägnantes Erscheinungsbild des Unternehmens mit Außen- und Innenwirkung.(X+q!lda2^Q6S;q-bz
Innenwirkung [Bearbeiten]
Die Mitarbeiter identifizieren sich mit ihrem Unternehmen. Es entsteht ein Wir-Gef¨¹hl: der Mitarbeiter von VW fährt idealerweise selbst z. B. einen Golf und keinen Ford Focus.
Außenwirkung [Bearbeiten]
Das Unternehmen wird nach außen einheitlich präsentiert. Dazu gehören operativ die Geschäftsausstattung mit Logo, Farbgebung, Schrifttypografie und Layoutvorgaben (Corporate Design) sowie eine strategisch als geschlossen wahrnehmbare Kommunikationspolitik, mit der die anderen Elemente des Marketing-Mix den Marktteilnehmern zugänglich gemacht werden.\c1\.GC$jFa*X
Die kommunizierte Zusammengehörigkeit (Corporate Behaviour: im Zusammenhang mit den anderen Bestandteilen des CI eine schl¨¹ssige und widerspruchsfreie Ausrichtung der Verhaltensweisen einer Organisation nach innen und außen) f¨¹hrt zu einer eindeutigen und unverwechselbaren Marktpräsenz. Wenn die CI stimmig ist, erscheint das Unternehmen glaubw¨¹rdiger.,w+E2O"E?
Siehe hierzu auch Werbung und Kommunikationspolitik mit ihren Unterartikeln.;@f*n/pS!h^L/Y,L
Marketingthemen im Überblick [Bearbeiten]L.b]eEn9Uf)k
Klassischer Marketing-Mix der American Marketing Association (4 Ps) [Bearbeiten]
• Produkt- bzw. Leistungspolitik ¡ª product Rhv WfqR ]a
• Preispolitik / Kontrahierungspolitik ¡ª pricing
• Kommunikationspolitik ¡ª promotion i9nU x3cxq b4l
• Distributionspolitik (Vertrieb, Logistik) ¡ª placement
Geläufige Erweiterung um wichtige benachbarte Funktionen [Bearbeiten]
• Marktforschung und Meinungsforschung
• Balanced Scorecard ,\T3@@S l
• Qualitätsmanagement
• Controlling in der Spezialisierungsform Marketingcontrolling %s9nO]*~&^U'qq U
• Brand Management (Markenf¨¹hrung)
• Mitarbeitermanagement, Ausstattung- und Prozesspolitik im Dienstleistungsbereich
Marketingausrichtungen [Bearbeiten]
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen dem auf den Vertrieb der erstellten Leistungen bezogenen Absatzmarketing und dem Beschaffungsmarketing, das sich gezielt mit den Aktivitäten am Beginn der Wertschöpfungskette, den Zulieferern, befasst.,X_7@7|Z1Ba{+{
Zum Bereich des Absatzmarketings zählen u.a.:
• Konsumg¨¹termarketing (B2C business-to-consumer)
• Investitionsg¨¹termarketing (B2B business-to-business) :sj~?Ul5jl
• Channel-Marketing (bezogen auf Vertriebs- und Handelskanäle)
• Dienstleistungsmarketing /?^c s$W#`
• Gender Marketing 1lpii0JT#p7i
• Technologiemarketing
Daneben existieren spezielle Ausrichtungen die nicht direkt den klassischen Marketingausrichtungen zugeordnet werden, da sie nicht direkt einer Leistungserstellung und -vermarktung zuzuordnen sind:6X UQ:`i,?%ps#N
• Beteiligungsmarketing (Unternehmensbeteiligungen)